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Katastrophenübung der ÖRHB, LG Burgenland

 

Eine Großveranstaltung organisierte die ÖRHB, Landesgruppe Burgenland am letzten Augustwochenende. Geplant wurde über mehrere Wochen hinweg eine Katastrophenübung im Raum Oberwart/Hartberg, wo auf 4 Einsatzgebiete zeitgleich geübt wurde.

 

Szenario 1: Am Ortsrand von Pinkafeld wurde von einem Passanten ein Verkehrsunfall gemeldet, wo ein Bus mit einem PKW kollidiert ist. Die erstausrückende Blaulichtorganisation (Österr. Rote Kreuz Oberwart) alarmierte aufgrund des schweren Herganges die Stadtfeuerwehr Pinkafeld, sowie die Feuerwehren Hochart, Kroisegg, Neustift, Riedlingsdorf, Seibersdorf und Wiesfleck, die mit den Aufräumarbeiten bzw. Versorgung der eingeklemmten Personen beschäftigt waren. Auch die ÖRHB kam hinzu, da Personen aufgrund von Schockzustand vom Geschehen verschwunden waren.

 

Szenario 2: Ein Erdbeben im Gebiet Bruck an der Lafnitz, wo bei einem Sägewerk durch die Erschütterungen Personen im Gebäude verletzt bzw. vermisst wurden. Die Feuerwehren Mönichwald und Lorenzen, sowie das Österr. Rote Kreuz Hartberg und die ÖRHB waren hier mit der Aufgabe beschäftigt. Für die verletzen Personen wurde vom Roten Kreuz ein Versorgungszelt aufgestellt, wo die Personen vor Ort betreut werden konnten.

 

Szenario 3: Ein junger Mann ist bei einer Feier in einer Diskothek nicht nachhause gekommen. Die alarmierte Polizei verständigte die ÖRHB, die spuren zum angrenzenden Badesee fanden. Es wurde die Österr. Wasserrettung und die Feuerwehrtaucher für die Suche der Person im See alarmiert. Die vermisste Person konnte gefunden werden, wobei ein Taucher körperliche Probleme bekam. Ein herbeigerufener Notarzt versorgte den Taucher.

 

Szenario 4: Beim traditionellen Dorffest in Sinnersdorf kam es aus unbekannter Ursache zu einer Explosion, wo der angrenzende Wald Feuer fing. Einige der in Panik geratenen Besucher konnten nicht aufgefunden werden. Die alarmierte Feuerwehr Sinnersdorf war mit der Brandbekämpfung beschäftigt und alarmierte die ÖRHB zum Auffinden der verschwundenen Personen.

 

Unterstützt wurde die großangelegte Übung von einem Hubschrauber des Österr. Bundesheeres, die sowohl die verletzen Personen wie auch die einzelnen Einsatzorganisationen zu den jeweiligen Stationen flogen.

 

Weiters wurden sämtliche freiwillige „verletze Personen“ vom Österr. Roten Kreuz geschminkt, so das eine jede Person verletzt aufgefunden worden war.

 

Von der ÖRHB waren die Staffeln aus dem Burgenland (Rohrbach, Oberpullendorf, Riedlingsdorf, Güssing) sowie aus der angrenzenden Steiermark (Weiz und Fürstenfeld) vertreten.

 

Die weit über 200 Personen der einzelnen Blaulichtorganisationen zeigten bei dieser Veranstaltung äußerste Disziplin.

 

Ausgearbeitet, geplant und durchgeführt wurde diese Veranstaltung vom ÖRHB, Landesgruppe Burgenland unter der Leitung vom Staffelführer Kladler Werner, Landeseinsatzleiter Hofegger Manuel und Landesleiter Moser Hans.

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