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„Earthquake 2014“, eine Erdbebenlinie zieht sich quer durch´s mittlere Burgenland.

 

 

In den Morgenstunden des 20. September 2014 wurde Großalarm im mittleren Burgenland ausgerufen, da an vier markanten Punkten um Oberpullendorf ein Erdbeben sich ereignete.

Die Bezirkshauptmannschaft Oberpullendorf rief somit den Katastrophenfall aus.

 

Diese Vorgaben waren der Ausgangspunkt um eine großangelegte Katastrophenübung im Raum Oberpullendorf durchzuführen.

 

Das größte Übungsszenario bildete die Burgruine Landsee, wo durch das Erdbebenszenarium viele Menschen verletzt bzw. vermisst wurden. Diese Meldung geht bei der Einsatzzentrale der Feuerwehr in Oberpullendorf ein. Alle rücken aus: Feuerwehr, Rettung und die Suchhunde der Österr. Rettungshundebrigade.

 

 

Gleichzeitig meldet ein Passant, dass durch das Erdbeben ein Auto nahe dem Ritzinger Badesee vom Weg abgekommen ist. Sofort rückte die örtliche Feuerwehr aus. Dies ist aber nicht das einzige Problem in Ritzing. Weitere Autoinsassen sind im Schock davongelaufen, eine Person sogar ins Wasser gegangen. Also muss die Wasserrettung zum Einsatz gerufen werden, ebenso die Suchhunde der Österr. Rettungshundebrigade. Erschwerend kommt hinzu, dass der Badesee im Funkloch liegt. Jedoch gemeinsam werden alle Probleme gelöst.

 

In Grosswarasdorf hat das Beben in der „Alten Mühle“ Menschen verletzt und verschüttet.

Nachdem die Statik des alten Bauwerkes überprüft wurde, alle sonstigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, wurden die Hunde zur Suche hineingeschickt.

Jeder Fund wird sofort gerettet und vom Roten Kreuz versorgt. Die Menge der Verletzten fordert die Einsatzkräfte heraus.

 

Auch das „Haus St. Stephan“ ruft nach den Suchhunden der Rettungshundebrigade. Drei Bewohner sind zum Essen nicht erschienen. Man vermutet, dass sie im  Schock während des Bebens das Haus verlassen und nicht zurückgefunden haben.

Gemeinsam mit der Feuerwehr Oberpullendorf suchen die Hundeteams die Umgebung ab. Die Rettungskräfte fanden alle drei Personen und versorgen die verletzten Personen.

 

Das Zusammenspiel dieser anwesenden Blaulichtorganisationen mit rund 260 Menschen funktionierte überall ohne Zwischenfälle. Alle Vermissten wurden gefunden und medizinisch betreut.

 

Die ÖRHB Burgenland bedankt sich bei allen anwesenden Organisation für das disziplinierte Verhalten eines jeden einzelnen Mannes. Ebenso gilt ein ganz besonderer Dank allen fleißigen Händen im Hintergrund, die es überhaupt ermöglicht haben, diesen Großeinsatz durchzuführen.

 

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